Freimaurerloge "Alfred zur Linde" in Essen

Die Freimaurerloge "Alfred zur Linde" in Essen wurde am 2. September 1859 unter der Konstitution der Großen National-Mutterloge genannt "zu den drei Weltkugeln" und der Matrikel-Nummer 201 gegründet. An die Johannis-Freimaurer-Loge war die Schottenloge "Zur starken Wehr im Westen" gegliedert.


Im Jahr 1933 schloss sich die Loge dem Nationalen Christlichen Orden "Friedrich der Große" an und wurde als Ortsgruppe Essen "Alfred zur Linde" geführt. Im Jahr 1935 wurde die Loge aufgelöst. Unter dem Abgeordneten Obermeister der Essener Schottenloge, Br. Fritz Linden, blieb ein Kern weiter bestehen, der nach dem Krieg, im Jahr 1945, die Loge wieder aufbaute. Unter der Führung der Schottischen Meister der Loge "Zur starken Wehr im Westen" arbeitete die Essener Freimaurerloge "Alfred zur Linde" nach dem alten Brauchtum weiter. 


Im Jahr 1958 schloss sich die Essener Freimaurerloge der neu gegründeten Großen Landesloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland an, die sich später in Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland umbenannte. Seit den 1970er Jahren hat sich die Essener Johannis-Loge von den alten Bräuchen getrennt und das neue Ritual angenommen. Unter der Jurisdiktion der neuen Großloge wurden in Essen immer mehr Atheisten aufgenommen.


Unter der Leitung von Br. Heinz-Harry Bongartz hat sich die Schottenloge von der Johannis-Freimaurer-Loge komplett abgetrennt und wurde als eigenständiger Orden fortgeführt. Sie besteht bis heute.

Historische Tafel-Loge mit Schwestern im Jahr 2015.
Historische Tafel-Loge mit Schwestern im Jahr 2015.

In stiller Trauer

Wir gedenken unserer verdienten Brüder, die zu höherer Arbeit in den ewigen Osten abberufen wurden. Sie waren ein leuchtendes Beispiel gelebter Freimaurerei. Möge ihr Licht in unseren Herzen weiter leuchten.

Br. Heinz-Harry Bongartz.
Br. Heinz-Harry Bongartz.
Br. Max Hermann Kleensang.
Br. Max Hermann Kleensang.